Am Anfang stand eine einfache Anfrage
Ich kaufe Spiele und Software auf verschiedenen Websites, manchmal in Bundles. Ich möchte eine kleine Anwendung, in der ich meine Aktivierungscodes aufbewahren und sehen kann, welche ich schon verwendet habe. Können Sie so etwas entwickeln?
Die folgenden Fragen und Antworten veranschaulichen die Anforderungsanalyse anhand des implementierten Produkts. Sie sind kein Gesprächsprotokoll und keine Kundenbewertung.
Fragen stellen, die das Produkt bestimmen
Wo liegen die Keys bisher?
In Tabellen, E-Mails und Textdateien. Manchmal weiß ich nicht mehr, was schon aktiviert ist.
Verstreute Informationen sind das eigentliche Problem. Neben einer Suche braucht jeder einzelne Code einen klaren Status.
Welche Geräte brauchen Zugriff?
Nur mein Windows-PC. Ein Konto oder Synchronisierung brauche ich nicht.
Eine lokale Desktop-Anwendung erfüllt den Bedarf. Für den Kernablauf sind weder Cloud-Backend noch Registrierung oder Internetverbindung nötig.
Was bedeutet ein Bundle?
Ein Kauf mit mehreren Titeln. Ich kaufe aber auch einzeln und bekomme manchmal einen weiteren Key für ein Spiel, das ich schon habe.
Titel, einzelne Key-Datensätze und optionale Bundles sind getrennte Konzepte. Bundle-Namen lassen sich wiederverwenden; ein geöffnetes Bundle zeigt die zugehörigen Einträge.
Woher weiß die App, ob ein Key verwendet wurde?
Ich markiere ihn nach der Aktivierung. Einen versehentlich gewählten Eintrag muss ich korrigieren können.
Kopieren ändert den Status nicht. Statusänderungen sind ausdrücklich und umkehrbar, ohne Code, Quelle, Notizen oder Daten zu verlieren. Eine Online-Prüfung der Einlösung findet nicht statt.
Was passiert bei Ablauf oder fehlendem Code?
Manche Codes haben eine Frist. Manchmal kenne ich den Titel, habe aber noch keinen Code.
Das optionale Ablaufdatum ist ein Kalendertag. Die Aufmerksamkeitsansicht zeigt fehlende Codes und ungenutzte Keys, die heute oder in den nächsten sieben Tagen ablaufen.
Wie soll die Sammlung geschützt und übertragen werden?
Sie soll auf meinem Computer bleiben, aber exportierbar und wieder importierbar sein.
Die lokale Datenbank ist verschlüsselt. Codes bleiben beim Durchsehen verborgen. JSON-Exporte sind bewusst auszulösen, Importe vorab zu prüfen. Exportierte Codes sind lesbar und müssen sorgfältig aufbewahrt werden.
Aus Antworten werden überprüfbare User Stories
Ein vollständiger Weg vom Kauf bis zur Verwendung
- Ein Bundle wie Indie Weekend anlegen und Hollow Knight mit seinem Code hinzufügen. Ohne Frist bleibt das Ablaufdatum leer.
- Eine zweite Kopie aus einem anderen Kauf ergänzen. Der Titel darf gleich sein; Datensatz und Quelle bleiben getrennt.
- Das Bundle öffnen oder die Library durchsuchen. Den richtigen Eintrag prüfen und seinen Code bewusst anzeigen oder kopieren.
- Auf der jeweiligen Plattform aktivieren und anschließend in Pixel Pocket als verwendet markieren. Die App hält die Entscheidung des Nutzers fest.
- Fehler über die Detailansicht korrigieren. Bei Bedarf exportieren und einen Import vor der Bestätigung prüfen.
Eine vollständige erste Nutzung definieren
Der erste sinnvolle Umfang war zuverlässige Key-Verwaltung: Einträge anlegen, ihre Quelle bewahren, sie wiederfinden und die Verwendung festhalten. Die Oberfläche gliedert sich in Overview, Library, Titles und Bundles sowie Ansichten für verfügbare, ablaufende und fehlende Keys.
Die Umsetzung ergänzt Bearbeitung, gespeicherte Ansichten, Sammelaktionen, Darstellungseinstellungen und geprüften JSON-Import/Export. Eine verschlüsselte lokale Datenbank und ausdrückliche Anzeige- und Kopieraktionen unterstützen den Datenschutz. Das Layout passt sich kleineren Fenstern an.
Cloud-Synchronisierung, automatische Einlösungsprüfung und ein vollständiges verschlüsseltes portables Sicherungssystem gehören nicht zu dieser Umsetzung. JSON überträgt Sammlungsdaten, aber keine Darstellungseinstellungen oder gespeicherten Ansichten.
Mehr prüfen als die fertige Oberfläche
Die entscheidenden Prüfungen folgen dem ursprünglichen Bedarf: Kopien eines Titels bleiben getrennt; die Bearbeitung eines Datensatzes verändert keine anderen; das Ablaufdatum behält den ausgewählten Kalendertag; ein abgebrochener Import lässt die Sammlung unverändert.
Das Projekt enthält Regressionstests für Datenbankabläufe, Datumsverarbeitung, Statusänderungen und Datenerhalt. Sie ergänzen die Oberflächenprüfung, ersetzen jedoch weder native Windows-Freigabetests noch ein vollständiges Sicherheitsaudit.
Eine kleine Anwendung mit klarem Zweck
Pixel Pocket bietet einem Privatkunden einen zentralen Ort für Aktivierungscodes, Bundle-Informationen und verfügbare Keys. Ein Konto ist nicht nötig; die Sammlung bleibt auf dem Gerät.
Der Projektwert beträgt 500 €. Entscheidend ist ein zusammenhängender, nützlicher Ablauf für einen konkreten Menschen. Kunden müssen keine technische Spezifikation mitbringen: Die eigene Situation zu beschreiben reicht, um die richtigen Fragen zu stellen.